Hüttenjunge Toni


Könnt Ihr Euch vorstellen wie ein Arbeitstag auf der Sayner Hütte vor über 100 Jahren aussah? Da unser Hüttenjunge Toni aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht mit euch auf Entdeckertour durch Sayn gehen kann, möchte er euch in seinen Videos einen kleinen Einblick in sein Leben als Kinderarbeiter auf der Sayner Hütte im 19. Jahrhundert geben.

Hüttenjunge Toni

Hüttenjunge Toni Folge I“ Nummerntafel“

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#imt2020 „HÜTTENJUNGE TONI“ Folge I „Nummerntafel“ Heute zum Internationalen Museumstag 2020 #museenentdecken stellen wir Euch unseren „Hüttenjungen Toni“ vor. Er zeigt euch seinen Arbeitsplatz und er erzählt euch von seinem Alltag als Kinderarbeiter auf der Sayner Hütte Mitte des 19. Jahrhunderts. Zur Kontrolle aller Arbeiter gab es am Hütteneingang im Pförtnerhaus für jeden eine Nummerntafel, welche man sich vor Arbeitsbeginn beim Pförtner abholte, um sie dann an seinem Arbeitsplatz an einer entsprechenden Stelle wieder aufzuhängen. War die Schicht beendet, gab der Arbeiter die Nummerntafel wieder im Pförtnerhaus ab. Wer zu spät zur Arbeit kam, musste seine Nummerntafel dem Meister persönlich übergeben. Das war unangenehm und meist gab es eine harte Strafe, nämlich Lohnabzug. Ende des 19. Jahrhunderts löste die Stempel- oder Stechuhr die Nummerntafel zum Aufzeichnen von Arbeitsbeginn und Arbeitsende ab. Fortsetzung folgt… #saynerhuettedigital #saynerhuette #hüttenjungetoni #culturedoesntstop #imt2020 #closedbutopen #digamus #instamuseum #staysafe #digitalesmuseum #museumdigital #history #geschichte #museumandchill #eisenhütte #19jahrhundert #19thcentury #industriedenkmal #industrial #industriegeschichte #industriekultur #hüttenarbeiter #rheinischeseisenkunstgussmuseum #kulturerleben #kulturparksayn #bendorfsayn #visitrlp #koblenz #kinderarbeit

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Hüttenjunge Toni Folge II „Arbeitszeit“

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#imt2020 „HÜTTENJUNGE TONI“ Folge II „Arbeitszeit“ Die Arbeitszeit in den Fabriken und Eisenhütten in Bendorf, Mülhofen und Sayn war im 19. Jahrhundert in sogenannten Arbeitsordnungen geregelt. Die Arbeitsordnung gab Auskunft über die Arbeitszeiten und über die Verhaltensregeln am Arbeitsplatz. Den Anfang und das Ende der Arbeitszeit sowie der Pausen zeigte ein Glockenläuten an. Alle Arbeiter und Meister mussten vor dem Ende des Läutens ihren Arbeitsplatz erreicht haben. Wer auf seine Schichtablösung wartete musste ausharren bis der Kollege eintraf. Arbeitsbeginn hier auf der Sayner Hütte war um 6 Uhr in der Früh und der Glockenschlag um 19 Uhr am Abend zeigte das Arbeitsende an. Von Peter Schwartz, einem Kohlenzieher auf der Sayner Hütte, wissen wir, dass er im Jahr 1857 rund 75 Arbeitsstunden pro Woche Kohlen in den Hochofen schaufeln musste. Mindestens einmal monatlich musste er auch am Sonntag arbeiten. Fortsetzung folgt… #saynerhuettedigital #saynerhuette #hüttenjungetoni #hüttenarbeiter #imt2020 #museenentdecken #culturedoesntstop #closedbutopen #digamus #instamuseum #digitalesmuseum #museumdigital #museumandchill #history #geschichte #19thcentury #19jahrhundert #eisenhütte #industriekultur #industriedenkmal #industriegeschichte #industrial #rheinischeseisenkunstgussmuseum #kultur #kulturparksayn #internationalermuseumstag #visitrlp #mayenkoblenz #bendorf

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Hüttenjunge Toni Folge III „Westfassade & Hochofen“

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#imt2020 „HÜTTENJUNGE TONI“ Folge III „Westfassade und Hochofen“ In der vorerst letzten Folge für heute zeigt euch unser „Hüttenjunge Toni“ die Westfassade der Gießhalle der Sayner Hütte. Sie ist komplett aus Eisen und Glas gebaut und sie wurde im Jahr 1830 nach Plänen von Carl Ludwig Althans fertiggestellt. Sie war eines der modernsten und innovativsten Bauwerke ihrer Zeit, denn das Bauen mit Eisen und Glas war damals etwas ganz Besonderes. Zunächst hat man Brücken aus Gusseisen gebaut. Die erste wurde im Jahr 1779 über den Fluss Severn in Coalbrookdale in England gebaut. Die Werkstoffe Eisen und Glas hat man zuerst beim Errichten von Gewächshäusern eingesetzt. Das berühmteste Gebäude aus Eisen und Glas ist der sogenannte Crystal Palace, der Kristallpalast. Er wurde von Joseph Paxton für die Weltausstellung in London im Jahr 1851 entworfen. Zu dieser Zeit existierte die Gießhalle in Sayn bereits 20 Jahre! Wie es im Inneren der Gießhalle aussieht und mit welch innovativer Technik dort gearbeitet wurde zeigt euch unser Hüttenjunge Toni in den nächsten Folgen. Ihr dürft gespannt sein! #saynerhuettedigital #saynerhuette #hüttenjungetoni #hüttenarbeiter #culturedoesntstop #closedbutopen #digamus #instamuseum #digitalesmuseum #history #geschichte #eisenhütte #museenentdecken #museumandchill #19thcentury #19jahrhundert #internationalermuseumstag #gießhalle #industriekultur #industriedenkmal #denkmal #hochofen #kulturparksayn #rheinischeseisenkunstgussmuseum #rheinlandpfalz #visitkoblenz #industriegeschichte #eisenguss #sayn

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Hüttenjunge Toni Folge IV „Wasserräder“

Hüttenjunge Toni Folge V „Schwenkkräne“

Weitere spannende Videos mit unserem Hüttenjungen Toni folgen in Kürze. Ihr dürft gespannt sein!