Eisenkunstgussmuseum


Mit dem Umzug des Rheinischen Eisenkunstgussmuseums auf die Sayner Hütte kehren die Sammlungsstücke so zu sagen zurück an ihren Herstellungsort. Bis das Eisenkunstgussmuseum 2021 die neuen Ausstellungsräume bezieht, soll die Sammlung in Teilen weiterhin präsentiert und vielfältigen Besuchergruppen auf eine überraschende und interaktive Art nahegebracht werden. Interimsort dieser vorübergehenden Neupräsentation der Sammlung ist eine der beiden Emporen in der sogenannten Krupp´schen Halle (Besucherzentrum) auf dem Denkmalareal Sayner Hütte.

Sonderausstellung

„Bunte Güsse“ – Die Sammlung ohne Eisen

„Die Ausstellung und das Werkstatt-Programm „Bunte Güsse“ möchte einen haptischen, spielerischen und ephemeren Gegenpol schaffen, so die Ausstellungsmacherinnen Carlotta Werner und Anna Heidenhain. „Sie soll köcheln und duften, möchte zum Mitmachen anregen und generationsübergreifend die Besucher*innen ansprechen.“ Hier werden bunte Güsse von ausgewählten Sammlungsstücken in Zucker angefertigt. Sie stehen mit ihrer Farbigkeit und Transparenz im reizvollen Kontrast zu den schwarzen Eisengussobjekten. Wir bieten Workshops und ein spannendes Führungsprogramm an.

Bild: Stiftung Sayner Hütte

Die Sonderausstellung mit ihrem museumspädagogischen Werkstattprogramm “ BUNTE GÜSSE / Die Sammlung ohne Eisen” wählt einen haptischen und spielerischen Vermittlungsansatz, der zum Mitmachen anregen und generationsübergreifend die Besucher ansprechen wird.

Betreten die Besucher die Kruppsche Halle, empfängt sie eine schwebende und farbenfrohe Skulptur aus rund 300 Einzelteilen in der Mitte der Halle. Bei genauem Betrachten entdeckt der Besucher bereits Fragmente einzelner Sammlungsstücke darin. Die schwebende Skulptur lenkt den Blick zur Empore. Dort befindet sich die Gießerwerkstatt, das Herzstück der Ausstellung und des museumspädagogischen Werkstattprogramms.

Bild: Stiftung Sayner Hütte

Hier können große und kleine Besucher, individuell oder gemeinsam in Gruppen, bunte Zuckerabgüsse von ausgewählten Sammlungsstücken anfertigen. Diese stehen mit ihrer Farbigkeit und Transparenz im reizvollen Kontrast zur Materialität der originalen Eisenobjekte. Die gegossenen Elemente kann der Besucher dann zu neuen und fantastischen Skulpturen zusammensetzten.

Durch das Abgießen und das Collagieren der einzelnen Elemente wird der Herstellungsprozess der Eisenkunstgussobjekte unmittelbar erfahrbar und regt das Verständnis an. Denn auch die Produkte der Sayner Hütte konnten nach Musterbüchern und auf Kundenwunsch zusammenstellt werden. Die Besucher fertigen so ihr ganz individuelles und zuckersüßes Souvenir ihres Museumsbesuchs an. Diese können entweder im Museum die Sammlung bzw. die Ausstellung ergänzen oder mit nach Hause genommen werden.

Hier finden Sie unsere Workshop Termine 2020.

Das Projekt wird mit freundlicher Unterstützung der Dr. Hans Riegel-Stiftung durchgeführt.