Sanierung


Derzeit laufen die Sanierungsarbeiten auf dem Denkmalreal der Sayner Hütte auf Hochtouren.

Krupp’sche Halle
Bereits seit April 2017 stehen die Türen der Krupp’schen Halle als Besucherzentrum und Veranstaltungsort offen. Seit März 2019 informiert eine neue Dauerausstellung über die wechselvolle Geschichte des Industriedenkmals.

Gießhalle
Nach zweijähriger Bauzeit wurde der historische Hochofen in die Baukubatur seiner Entstehung um das Jahr 1830 zurückgebaut und ist nun wieder in ursprünglicher Form zu besichtigen. Die renommierte Stuttgarter Agentur Jangled Nerves aus Stuttgart hat ein multimediale Inszenierung geschaffen, die nicht nur die technischen Abläufe der Eisenverhüttung erklären soll, sondern auch den emotionalen Höhepunkt eines Rundgangs über das Hüttengelände bildet. Projektoren, Soundeffekte und Licht machen die Eisenproduktion, den Gießprozess und die Ausmaße des Hochofens akustisch und visuell erlebbar und nehmen die Besucher mit in die frühindustrielle Epoche.

Arkadengebäude
Als weiterer Punkt steht die Sanierung des Arkadengebäudes an. Hier befand sich seinerzeit die Eisenkunstguss-Manufaktur. Ab 2020 wird dort das Rheinische Eisenkunstmuseum – derzeit noch im Fürstlichen Schloss in Sayn – seine zahlreichen Exponate unterbringen.

Haus Nr. 6
Das sogenannte ‘Haus Nr. 6‘ wird ebenfalls Teil des Museums werden und ganz dem Leben und Werken Carl Ludwig Althans – dem Erbauer der Gießhalle – gewidmet. Schließlich diente das zentral gelegene Gebäude als sein Wohnhaus und Werkstatt des großen Meisters. Das Erdgeschoss bietet genügend Raum für eine ins Gesamtbild passende Gastronomie.

Comptoir
Das älteste Gebäude des Denkmalensembles ‘Comptoir‘ – 1. Beamtenhaus aus dem Jahre 1769 – soll zukünftig wieder seiner ursprünglichen Bestimmung zugeführt werden und Büroräume für die Geschäftsleitung der Stiftung Sayner Hütte, die Museumsleitung sowie die Haustechnik unterbringen.