Landeskunstschau Flux4Art bis 29. November 2020 auf der Sayner Hütte

Nach einer außerordentlich erfolgreichen Premiere im Jahr 2018 feiert die neue Landeskunstschau „FLUX4ART“ ihre zweite Auflage. Vom 03. Oktober 2020 bis einschließlich 29. November 2020 werden auf dem Denkmalareal der Sayner Hütte Werke von 15 professionellen Künstler*innen mit biografischem Bezug zu Rheinland-Pfalz gezeigt. Die Ausstellung ist täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet und im Eintritt des Denkmalareals inbegriffen. mehr erfahren

Öffentliche Führung & Schaugießen

Am Sonntag, den 25. Oktober 2020 um 15:00 Uhr kann das Denkmalareal der Sayner Hütte wieder mit einer öffentlichen Führung entdeckt werden. Bei dem unterhaltsamen Rundgang „250 Jahre Sayner Hütte“ tauchen die Gäste 60 Minuten in die Vergangenheit und Gegenwart dieses einzigartigen Industriedenkmals ein.
Die Führung wird in Kleingruppen mit nicht mehr als zehn Personen durchgeführt. Ein Mund-Nase-Schutz ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer obligatorisch, ebenso wie der übliche Abstand von 1,5 Metern.

Im Rahmen der Sonderausstellung „Bunte Güsse – Die Sammlung ohne Eisen“ findet jeden Sonntag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr ein Schaugießen statt, bei dem Besucher*innen dabei zuschauen können, wie die farbenfrohen Zuckergüsse entstehen. Die Sonderausstellung bildet den Auftakt des Eisenkunstguss-Museums auf dem Denkmalareal der Sayner Hütte, auf dem dieses Anfang 2020 seine neue Heimat gefunden hat. In der Ausstellung werden „bunte Güsse“ aus gefärbtem Zuckerguss besonderen Objekten aus der Eisenkunstguss-Sammlung des Museums gegenüber gestellt.

Kunstguss & mehr – Mittwochssprechstunde auf der Sayner Hütte am 04.11.2020!

Foto: Rheinisches Eisenkunstguss-Museum

Seit das Rheinische Eisenkunstguss-Museum auf die Sayner Hütte umgezogen ist, erreichen Museumsleiterin Barbara Friedhofen viele Anfragen zu geerbten Kunstgüssen oder anderen „Familienschätzen“. So wollen viele wissen: Ist mein Erbstück auf der Sayner Hütte gegossen worden? Wie alt ist es wohl und welchen Wert könnte es haben? Einige möchten Ihr Erbstück aber auch einfach nur in guten Händen wissen und fragen nach einem Platz im Museum.

Zudem gibt es auch noch einige fotografische Erbstücke von ehemaligen Hütten- oder Industriearbeitern, Diplome zu Firmenjubiläen aus einem der regionalen Industriebetriebe und ähnliches, an dem das Museum großes Interesse hat, um die Geschichte der Sayner Hütte und der Hüttenwerke der Region vervollständigen zu können. Aus diesem Grund wird es im Comptoir der Sayner Hütte eine monatliche Kunstgusssprechstunde geben. Jeder und jede Interessierte, die ein Objekt, Fotografie oder etwas ähnliches zuhause hat, ist herzlich eingeladen, darüber bei der Sprechstunde mit Frau Friedhofen mehr zu erfahren.
Für einen reibungslosen Ablauf und wenig Wartezeit bittet die Stiftung Sayner Hütte im Vorfeld um die Reservierung eines Termins unter info@saynerhuette.org oder 02622 – 98 49 550.

Die Sprechstunde findet in der Zeit von 16 Uhr bis 19 Uhr statt. Es werden Viertelstunden Termine vergeben.

Eine weitere Mittwochssprechstunde wird es am
2. Dezember 2020
 geben.

Objekt des Monats Oktober!

Original Statue im Louvre;
c/o: Ryan Bauman, CC BY 2.0,
 https://commons.wikimedia.org

Bei dem sogenannten „Borghesischen Fechter“ handelt es sich um die lebensgroße, etwa 1,55 m große Statue eines kämpfenden Kriegers aus der Antike. Die 100 v. Chr. aus Marmor gefertigte Skulptur wurde im Jahr 1611 bei Ausgrabungsarbeiten in Porto D’Anzio gefunden, vermutlich in der ehemaligen Villa des Nero. Als Künstler nennt sich in der Inschrift Agasias aus Ephesos, der wiederum ein aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. stammendes Original kopiert hat. Das in 17 Einzelteile zerbrochene Fundstück wurde von dem Bildhauer Nicolas Cordier restauriert und kam dann in die Villa des Kardinals Scipione Borghese in Rom, bevor Sie 1807 von Napoleon I. gekauft und gemeinsam mit anderen Kunstwerken der Antike in den Louvre nach Paris gebracht wurde, wo sie bis heute zu bewundern ist. Weitere Informationen und Wissenswertes zu unserem „Objekt des Monats Oktober“ finden Sie hier.

Tag des offenen Denkmals 2020

Comptoir, 1974
Foto: Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv

„CHANCE DENKMAL: ERINNERN. ERHALTEN. NEU ENTDECKEN.“, so lautet das Motto des diesjährigen Tags des offenen Denkmals. Zu diesem Anlass möchten wir Ihnen heute im Verlauf des Tages ein ganz besonderes Gebäude des Denkmalareals Sayner Hütte digital vorstellen, welches für Besucher bis vor Kurzem noch nicht zugänglich war, das sogenannte COMPTOIR. mehr erfahren

10 Jahre „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“

Vor 10 Jahren, am 27. August 2010, verlieh die Bundesingenieurkammer der Gießhalle der Sayner Hütte den seltenen Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“. „…Die dreischiffige Gießhütte ist eine für die Geschichte der Technik bedeutende Gusseisenkonstruktion, ein technisches Kulturdenkmal allerersten Ranges.“ (Kompendium „Die Kunstdenkmäler des Landkreises Koblenz“) mehr erfahren

Die Gießhalle im Jahr 1880
Foto: Rheinisches Eisenkunstguss Museum

Das Denkmalareal der Sayner Hütte hat wieder täglich geöffnet!

Platz genießen, sich von Licht und Ton verzaubern lassen und Industriekultur erleben – all dies ist auf unserem 14.000 qm großen Denkmalareal der Sayner Hütte ab dem 23. Juli 2020 wieder täglich zwischen 10:00 und 18:00 Uhr möglich! Auch die Touristinformation im Besucherzentrum der Krupp’schen Halle ist während dieser Zeiten für Ihre Gäste vor Ort und telefonisch erreichbar!

Wir haben gemäß der Corona-Schutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt, welches unseren Besucher*innen einen unbeschwerten Aufenthalt auf dem Areal ermöglicht. Ein Einlass ist nur mit Mund-Nase-Schutz möglich.

Hüttenjunge Toni

Hüttenjunge Toni

Können Sie sich vorstellen wie ein Arbeitstag auf der Sayner Hütte vor über 100 Jahren aussah? Da unser Hüttenjunge Toni aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht mit Ihnen auf Entdeckertour durch Sayn gehen kann, möchte er Ihnen in seinen Videos einen kleinen Einblick in sein Leben als Kinderarbeiter auf der Sayner Hütte im 19. Jahrhundert geben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir sind gegen Hass & Hetze.

Wir möchten miteinander gut leben und bekennen uns klar gegen Hass und Hetze im Alltag und im Internet. Es ist uns wichtig, dass sich bei uns jeder wohl und willkommen fühlt, egal welches Alter, welche Hautfarbe, welches Geschlecht oder welche Religion. Wir heißen alle herzlich bei uns willkommen!

Das Team der Stiftung Sayner Hütte

Technik und Kultur erleben!

Die Sayner Hütte – ein bedeutendes Industriedenkmal mit facettenreicher Geschichte stellt sich vor.

Vor rund 250 Jahren wird die Sayner Hütte als Standort der Eisenverarbeitung gegründet. Kurfürst, Preußischer Staat und Unternehmerfamilie Krupp prägen die facettenreiche Geschichte und hinterlassen bis heute ihre Spuren.

Die historische Eisengießerei Sayner Hütte gehört als Denkmalensemble zu den bedeutendsten Zeugnissen der frühindustriellen Epoche in Deutschland. Die 1830 nach Plänen von Karl Ludwig Althans errichtete Gießhalle nimmt dabei als eine der frühen Industriehallen in tragender Gusseisenkonstruktion auf dem europäischen Kontinent einen herausragenden Platz in der Architekturgeschichte ein.

2010 zeichnet die Bundesingenieurkammer die Sayner Hütte als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ aus.

Die Sayner Hütte ist Teil des Kulturparks Sayn. Das Industriedenkmal wird heute von der Stiftung Sayner Hütte als kultureller Veranstaltungsort und kulturtouristischer Anziehungspunkt vermarktet.

Zu Beginn der Saison 2020 ist das Rheinische Eisenkunstguss-Museum auf die Sayner Hütte gezogen und zeigt hier die Sonderausstellung „Bunte Güsse – Die Sammlung ohne Eisen“.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, als Tagesgäste und Teilnehmer unseres Führungsangebots oder beim Besuch von Ausstellungen, Konzerten und Kunst- und Kulturevents.

Stiftung Sayner Hütte