Wir machen Winterpause!

Ab dem 24. Oktober 2021 bleibt das Denkmalareal der Sayner Hütte bis April 2022 geschlossen! Wir freuen uns auf ein gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr!

ADVENTSZAUBER AUF DER SAYNER HÜTTE

Ab dem 1. Dezember erstrahlt jeden Abend ein neues Fenster auf der Sayner Hütte und taucht die Hütte nach und nach in eine weihnachtliche Beleuchtung. Dieser große Adventskalender kann jeden Abend kostenlos auf dem Areal besichtigt werden. Die Gebäude bleiben geschlossen.

Objekt des Monats Oktober 2021

Der Hochofen der Sayner Hütte

Hochofen der Sayner Hütte

Die Eisenverhüttung in Sayn begann im Jahr 1769/70 mit der Gründung Sayner Hütte durch den Trierer Kurfürsten Clemens Wenzeslaus. Gelegen in Hanglage am Unterlauf des Saynbachs und in einem Gebiet zwischen dem Rhein und den großen Eisenerzvorkommen des vorderen Westerwaldes war der Standort Sayn prädestiniert zur Eisenverhüttung. Zu Beginn bestand die Hütte aus einem Hochofen und vier Frischefeuern für zwei Grobhämmer. Im Jahr 1782 wurde ein zweiter Hochofen gebaut, bevor 1830 mit dem Bau der neuen Gießhalle durch Carl Ludwig Althans auch ein neuer Hochofen auf der Sayner Hütte entstand… mehr erfahren

Neue Kombikarte ab dem 13. September 2021!

Erleben Sie mit einer Eintrittskarte das Keramikmuseum Westerwald und die Sayner Hütte!

Leiterin Keramikmuseum Nele van Wieringen (l) und Geschäftsführerin Sayner Hütte Steffi Zurmühlen

Das Keramikmuseum Westerwald und die Sayner Hütte präsentieren jetzt eine gemeinsame Eintrittskarte, mit der beide Museen kostengünstiger besucht werden können. Zwei Highlights der Industriekultur auf der rechten Rheinseite, dazwischen das schöne Brexbachtal und alles unweit von Koblenz. Die Kombikarte für Erwachsene kostet 10 Euro, Familien besuchen beide Museen für nur 20 Euro. Mit einem Besuch beider Museen spart man also jeweils 4 Euro. mehr erfahren

Bendorf digitalisiert seine eiserne Geschichte!

Seit kurzem ist Bendorf Teil des vom Innenministerium geförderten Pilotprojektes „Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz (KuLaDig-RLP)“. Hierbei unterstützt die Universität Koblenz-Landau im dritten und letzten Jahr wieder zehn Modellkommunen bei der Erfassung und Dokumentation ihres kulturellen Erbes. Dieses höchst unterschiedliche und facettenreiche kommunale Kulturerbe soll jedoch nicht nur für die Zukunft festgehalten, sondern auch sichtbar gemacht werden. Ein kommunales Projektteam erarbeitet dabei gemeinsam mit dem Team von KuLaDig-RLP attraktive Lösungen, die sich für Smartphone und Internet eignen und Freude auf das Entdecken des regionalen Kulturerbes machen.

Ortsbegehung in Bendorf

Ortsbegehung in der Gießhalle der Sayner Hütte

Ausgehend von der Sayner Hütte lässt sich die Industriegeschichte Bendorfs anhand zahlreicher Objekte darstellen, die den Hauptort und in erster Linie seine Stadtteile Sayn und Mülhofen rund 250 Jahre prägten. So werden nicht nur die Sayner, Concordia und Mülhofener Hütte Teil der Rundtouren durch die Stadt, sondern auch Wohnhäuser von Arbeitern und Direktoren, die bekannte „Klappergass“, die Erzöfen und das Grubenhaus auf der Vierwindenhöhe.

In den nächsten Wochen heißt es nun für das kommunale Projektteam, gemeinsam mit den Studenten der Universität Koblenz Fotos, Informationen und Hintergründe zu den Industrieobjekten zu recherchieren. Dabei freut sich das Team auch über Zusendung weiterer
Fotos per Mail an eisenkunstgussmuseum@saynerhuette.org oder per Post an Stiftung Sayner Hütte, In der Sayner Hütte 4, 56170 Bendorf-Sayn.

10 Jahre „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“

Vor 10 Jahren, am 27. August 2010, verlieh die Bundesingenieurkammer der Gießhalle der Sayner Hütte den seltenen Titel „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“. „…Die dreischiffige Gießhütte ist eine für die Geschichte der Technik bedeutende Gusseisenkonstruktion, ein technisches Kulturdenkmal allerersten Ranges.“ (Kompendium „Die Kunstdenkmäler des Landkreises Koblenz“) mehr erfahren

Die Gießhalle im Jahr 1880
Foto: Rheinisches Eisenkunstguss Museum

Hüttenjunge Toni

Hüttenjunge Toni

Können Sie sich vorstellen wie ein Arbeitstag auf der Sayner Hütte vor über 100 Jahren aussah? Da unser Hüttenjunge Toni aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht mit Ihnen auf Entdeckertour durch Sayn gehen kann, möchte er Ihnen in seinen Videos einen kleinen Einblick in sein Leben als Kinderarbeiter auf der Sayner Hütte im 19. Jahrhundert geben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Technik und Kultur erleben!

Die Sayner Hütte – ein bedeutendes Industriedenkmal mit facettenreicher Geschichte stellt sich vor.

Vor rund 250 Jahren wird die Sayner Hütte als Standort der Eisenverarbeitung gegründet. Kurfürst, Preußischer Staat und Unternehmerfamilie Krupp prägen die facettenreiche Geschichte und hinterlassen bis heute ihre Spuren.

Die historische Eisengießerei Sayner Hütte gehört als Denkmalensemble zu den bedeutendsten Zeugnissen der frühindustriellen Epoche in Deutschland. Die 1830 nach Plänen von Karl Ludwig Althans errichtete Gießhalle nimmt dabei als eine der frühen Industriehallen in tragender Gusseisenkonstruktion auf dem europäischen Kontinent einen herausragenden Platz in der Architekturgeschichte ein.

2010 zeichnet die Bundesingenieurkammer die Sayner Hütte als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ aus.

Die Sayner Hütte ist Teil des Kulturparks Sayn. Das Industriedenkmal wird heute von der Stiftung Sayner Hütte als kultureller Veranstaltungsort und kulturtouristischer Anziehungspunkt vermarktet.

Zu Beginn der Saison 2020 ist das Rheinische Eisenkunstguss-Museum auf die Sayner Hütte gezogen und zeigt hier die Sonderausstellung „Bunte Güsse – Die Sammlung ohne Eisen“.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, als Tagesgäste und Teilnehmer unseres Führungsangebots oder beim Besuch von Ausstellungen, Konzerten und Kunst- und Kulturevents.

Stiftung Sayner Hütte