Das Denkmalareal der Sayner Hütte hat wieder täglich geöffnet!

Platz genießen, sich von Licht und Ton verzaubern lassen und Industriekultur erleben – all dies ist auf unserem 14.000 qm großen Denkmalareal der Sayner Hütte ab dem 23. Juli 2020 wieder täglich zwischen 10:00 und 18:00 Uhr möglich! Auch die Touristinformation im Besucherzentrum der Krupp’schen Halle ist während dieser Zeiten für Ihre Gäste vor Ort und telefonisch erreichbar!

Wir haben gemäß der Corona-Schutzverordnung des Landes Rheinland-Pfalz ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt, welches unseren Besucher*innen einen unbeschwerten Aufenthalt auf dem Areal ermöglicht. Ein Einlass ist nur mit Mund-Nase-Schutz möglich.

Öffentliche Führung & Schaugießen

Am Sonntag, den 23. August 2020 um 15:00 Uhr kann das Denkmalareal der Sayner Hütte wieder mit einer öffentlichen Führung entdeckt werden. Bei dem unterhaltsamen Rundgang „250 Jahre Sayner Hütte“ tauchen die Gäste 60 Minuten in die Vergangenheit und Gegenwart dieses einzigartigen Industriedenkmals ein.
Die Führung wird in Kleingruppen mit nicht mehr als zehn Personen durchgeführt. Ein Mund-Nase-Schutz ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer obligatorisch, ebenso wie der übliche Abstand von 1,5 Metern.

Im Rahmen der Sonderausstellung „Bunte Güsse – Die Sammlung ohne Eisen“ findet jeden Sonntag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr ein Schaugießen statt, bei dem Besucher*innen dabei zuschauen können, wie die farbenfrohen Zuckergüsse entstehen. Die Sonderausstellung bildet den Auftakt des Eisenkunstguss-Museums auf dem Denkmalareal der Sayner Hütte, auf dem dieses Anfang 2020 seine neue Heimat gefunden hat. In der Ausstellung werden „bunte Güsse“ aus gefärbtem Zuckerguss besonderen Objekten aus der Eisenkunstguss-Sammlung des Museums gegenüber gestellt.

Objekt des Monats!


© Rheinisches Eisenkunstguss Museum

Die sogenannte „Sayner Mücke“ ist eine gusseiserne Stubenfliege in Originalgröße. Gegossen aus einem einzigen Tropfen Eisen gilt sie als das kleinste und wohl auch schwierigste künstlerische Eisenkunstguss-Erzeugnis der Sayner Hütte. Die sechs Beine sind aus Eisendraht gefertigt. Sie wurde seit dem 19. Jahrhundert in der Tiegelgießerei der Sayner Hütte gefertigt.

Im September 1950 wurde die „Säääner Meck“, wie sie im Volksmund auch gerne genannt wird, erstmals zum Festabzeichen des sogenannten Mückenfestes im Sayner Schlosspark. Bis heute findet in Sayn das „Burgen- und Parkfest“, als Nachfolge für das „Mückenfest“, statt. Weitere Informationen und Wissenswertes zu unserem „Objekt des Monats August“ finden Sie hier.

Hüttenjunge Toni

Hüttenjunge Toni

Können Sie sich vorstellen wie ein Arbeitstag auf der Sayner Hütte vor über 100 Jahren aussah? Da unser Hüttenjunge Toni aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nicht mit Ihnen auf Entdeckertour durch Sayn gehen kann, möchte er Ihnen in seinen Videos einen kleinen Einblick in sein Leben als Kinderarbeiter auf der Sayner Hütte im 19. Jahrhundert geben. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir sind gegen Hass & Hetze.

Wir möchten miteinander gut leben und bekennen uns klar gegen Hass und Hetze im Alltag und im Internet. Es ist uns wichtig, dass sich bei uns jeder wohl und willkommen fühlt, egal welches Alter, welche Hautfarbe, welches Geschlecht oder welche Religion. Wir heißen alle herzlich bei uns willkommen!

Das Team der Stiftung Sayner Hütte

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Technik und Kultur erleben!

Die Sayner Hütte – ein bedeutendes Industriedenkmal mit facettenreicher Geschichte stellt sich vor.

Vor rund 250 Jahren wird die Sayner Hütte als Standort der Eisenverarbeitung gegründet. Kurfürst, Preußischer Staat und Unternehmerfamilie Krupp prägen die facettenreiche Geschichte und hinterlassen bis heute ihre Spuren.

Die historische Eisengießerei Sayner Hütte gehört als Denkmalensemble zu den bedeutendsten Zeugnissen der frühindustriellen Epoche in Deutschland. Die 1830 nach Plänen von Karl Ludwig Althans errichtete Gießhalle nimmt dabei als eine der frühen Industriehallen in tragender Gusseisenkonstruktion auf dem europäischen Kontinent einen herausragenden Platz in der Architekturgeschichte ein.

2010 zeichnet die Bundesingenieurkammer die Sayner Hütte als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ aus.

Die Sayner Hütte ist Teil des Kulturparks Sayn. Das Industriedenkmal wird heute von der Stiftung Sayner Hütte als kultureller Veranstaltungsort und kulturtouristischer Anziehungspunkt vermarktet.

Zu Beginn der Saison 2020 ist das Rheinische Eisenkunstguss-Museum auf die Sayner Hütte gezogen und zeigt hier die Sonderausstellung „Bunte Güsse – Die Sammlung ohne Eisen“.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch, als Tagesgäste und Teilnehmer unseres Führungsangebots oder beim Besuch von Ausstellungen, Konzerten und Kunst- und Kulturevents.

Stiftung Sayner Hütte